Gegenwart

Du stehst im Garten des Schweigens
wartest, wartest, wartest
der See ruht
eine Nymphe

Der Angeklagte löst sich aus dem Zaun
der Richter tritt hervor
mit einem Fisch in der Hand
der Mond geht auf
die Toten versammeln sich
sie zeigen auf dich

Was flüstert die Sphinx?
Hörst du es nicht
es sind die Ratten
warum schießt du auf die Uhr
es war so zeitlos
so still vorher
verfall nicht der Nymphe

Ich habe dich erkannt
mich
du bist ich

Ich bin


Text © by Ranndy Frahm
Grafiken und Fotos © by Ranndy Frahm
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