Der Große gibt sich
nicht verloren
vielleicht strauchelt er
durch die Mitte
der Nacht
verliert er
sein Gesicht
ist ausdruckslos
wie eine Wand
banal
beschmiert
Ein grelles Licht
erscheint rechts über ihm
Glocken erklingen
um ihn herum
umgeben ihn
hüllen ihn ein
versetzen ihn
in einen
gigantischen
Rausch
Feine Nebel
mit Wacholder- und
feuchtem Moosgeruch
bedecken ihn
drücken ihn nieder
auf den Boden
halten ihn fest
verwandeln ihn
in einen zerfließenden
Gedanken
der kein Ende finden
wird
der selbst als Rauch
aufzieht und sich
verbreitet
immer wieder anmaßend gegenwärtig
immer wieder anmaßend
immer wieder
immer
Text © by Ranndy Frahm
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