Und Salomé versteckt sich
hinter dem Schleier der Unduldsamkeit
von niemand verstanden
glaubt sie sich im Recht
vergeblich sucht sie nach Worten
die nur sie verstehen kann
Verloren in ihrem Hirngespinst
verfängt sie sich in Äußerlichkeiten
unglaubwürdig nach außen
begräbt sie
nie entstandene Hoffnung
Sie schließt die Augen
und wird weiterhin
zu allem mit dem Kopf nicken
obwohl sie schon lange
nicht mehr wissen will
was gesagt wird
Sie fühlt in ihrem Herzen
die entstandene Leere
Eiszapfen hängen an ihren Gefühlen
und die Wärme bleibt aus
doch du fürchtest sie nicht
denn du bist grau
wie die Nebelwand
und ziehst dich zurück
hinter ihr zurück
Text © by Ranndy Frahm
Grafiken und Fotos © by Ranndy Frahm
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